Intarsien

Vierländer Historie


Der Ursprung der Vierländer Intarsie liegt in Arabien. Im 16. Jahrhundert brachten wandernde Handwerksburschen dieses Holzhandwerk nach Vierlanden. Die erste uns bekannte Intarsienarbeit ist eine Truhe aus dem Jahre 1596. Sie befindet sich heute in Privatbesitz.









Damals war Vierlanden reich: es wechselte in der Verwaltungszugehörigkeit regelmäßig zwischen Lübeck und Hamburg. Ein Umstand, der den Bauern jede Steuerabgabe ersparte. So waren die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Luxus der Intarsie im bäuerlichen Umfeld gegeben.
Es entwickelte sich dadurch im bäuerlichen Bereich eine Wohnkultur, wie sie sonst dem Adel vorbehalten war.

Kirchengestühl von 1666


Ihre Blütezeit erlebte die Vierländer Intarsie um 1830. Damals gab es rund 40 Betriebe, die Intarsienmöbel fertigten. Darunter waren neben Tischlern auch einige geschickte Bauern. Im Gegensatz zu uns heute, hatten es die alten Meister sehr schwer mit dem Absatz Ihrer Möbel: die Innung in Bergedort hatte den Export von Intarsienmöbeln verboten.
Bis in die heutige Zeit hat es immer mindestens einen Betrieb in Vierlanden gegeben, der Intarsienmöbel fertigt.



Sessel mit Intarsien von 1830

Kirchengestühl von 1804



Links zum Thema:
Neuengammer Kirche
Vierlanden
Schloß Bergedorf

Im Bergedorfer Schloß

Truhe 1758



Zunächst beschränkte sich die Gestaltung auf geometrische Formen und klassische Renaissance-Motive. Im Laufe der Jahre wurden diese von floralen Motiven abgelöst. Es enstand der Vierländer Intarsienstil, den man ab etwa 1700 nahezu ausschließlich findet.
Die Möbel selber sind zu Anfang in klassisch bäuerlichem Stil gehalten. Der Wandel der Zeit hat die Möbel nur sehr wenig verändert. Sie gehören auch heute keiner Stilrichtung an.




Stuhl mit Intarsien von 1834


Unser Betrieb ist seit 1947 und in der zweiten Generation mit Vierländer Intarsien vertraut. Und wir sind stolz darauf, die größte Anzahl an Vierländer Intarsienmöbeln hergestellt zu haben.
Somit kann man sagen, dass wir eine Tradition pflegen - und zwar für den Alltagsgebrauch und nicht um ihrer selbst willen.





Einen Überblick über die Entwicklung der Vierländer Intarsie gewinnt man, wenn man eine der Vierländer Kirhcne besucht. Am besten eignet sich dafür wohl die Neuengammer Kirche: ihr Kirchengestühl ist am reichhaltigsten mit Intarsien verziert.

Nähkasten 1948
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